Wir alle kennen diese Stimme in uns, die uns sagt, dass wir nicht gut genug sind oder immer noch etwas verbessern können.

Doch anstatt uns von unserem inneren Kritiker runterziehen zu lassen, können wir lernen, mit ihm umzugehen.

So bekommen wir nicht nur Selbstzweifel in den Griff. Es besteht sogar die echte Möglichkeit, den inneren Kritiker in einen Ratgeber und Selbstmanager zu verwandeln.

In diesem Blog-Artikel erfährst du, woher der innere Kritiker kommt.

Ich erkläre, wie du dieser strengen Stimme richtig zuhören kannst und warum das so wichtig ist.

Und ich gebe dir ein paar einfache Tricks an die Hand, damit du den Umgang mit dem inneren Kritiker optimieren und ihn zu einem liebevollen Begleiter und Selbstmanager transformieren kannst.

Der innere Kritiker – typische Symptome

Um deinen inneren Kritiker liebevoll auszutricksen, achte darauf, ob er hinter den Gedanken steckt, die gerade durch deinen Kopf gehen.

An diesem Symptomen kannst du ihn erkennen:

-In deine Gedanken und Sprache schleichen sich häufig Formulierungen ein wie “Ich sollte” oder “Ich muss”.

-In Situationen, die sich wiederholen, fühlst du dich immer hilflos.

-Fehler zu verzeihen und zu akzeptieren, das schaffst du kaum.

-Du meinst oft, der Gesprächspartner denkt schlecht über dich.

-Du dramatisierst oft Situationen und Gefühle, die oft harmloser sind

Woher stammt der innere Kritiker?

Dein innerer Kritiker speist sich aus zwei Quellen: der Erziehung und der eigenen Veranlagung.

Wir werden dazu erzogen, uns selbst zu beurteilen und andere zu bewerten.

Leider oft in Form von negativen Glaubenssätzen. Diese Botschaften prägen sich tief in unser Unterbewusstsein ein und manifestieren sich als innerer Kritiker.

Zum anderen ist unser Gehirn so konstruiert, dass es besonders stark auf Fehler und Gefahren reagiert.

Das ist im Prinzip erst mal nichts Negatives. Im Gegenteil!

Der innere Kritiker ist eine Art Sicherheitsmechanismus, der uns warnt, wenn wir etwas Falsches tun oder sagen könnten.

Allerdings neigt der innere Kritiker zur Überreaktion und kann so zu einem großen Problem werden.

Ist er zu stark, kann er unsere Entscheidungen beeinflussen und uns davon abhalten, etwas zu tun oder zu sagen, was wir eigentlich gerne möchten.

Denn wir tendieren dazu, ihm vor allem dann zuzuhören, wenn gar keine Gefahr droht.

Den inneren Kritiker zum Schweigen bringen sollten wir aber auf gar keinen Fall, denn er ist ein wichtiger Teil unseres Selbst.

Er hilft dabei, unser Verhalten zu kontrollieren und uns vor möglichen Problemen zu schützen.

Der innere Kritiker erinnert uns auch daran, was wir machen müssen, um unsere Ziele zu erreichen.

Wenn wir jedoch nicht lernen, mit dem inneren Kritiker umzugehen, kann er uns daran hindern, unsere Ziele zu erreichen.

Oder er sorgt dafür, dass wir uns selbst sabotieren.

Wir müssen also lernen, unserem inneren Kritiker richtig zuzuhören.

So hörst du deinem inneren Kritiker richtig zu

Zuhören ist die Grundlage einer gesunden Kommunikation – auch mit uns selbst.

Es ist also wichtig zu lernen, wie man dem inneren Kritiker richtig zuhört. Nur so kannst du ihn in eine positive Kraft umwandeln.

Die folgenden Schritte helfen dir beim Umgang mit dem inneren Kritiker:

1.Bewusstmachen:

Wir versuchen immer wieder, unseren inneren Kritiker zu ignorieren oder ihn als selbstverständlich hinzunehmen.

Aber es ist entscheidend, ihn anzuerkennen und zu verstehen, was er uns sagen will.

Und: Wir sollten ihm auch sagen, dass wir verstehen, warum er da ist, und dass wir ihm vertrauen.


2. Akzeptanz:

Erkenne an, dass der innere Kritiker eine Art Sicherheitsmechanismus ist und versuche herauszufinden, welchen positiven Zweck er erfüllen möchte.

Er will dir helfen, Fehler zu vermeiden und sicherstellen, dass du deinen Zielen treu bleibst.

3. Reframing:

Finde heraus, wie die Botschaften deines inneren Kritikers transportiert werden.

Es ist entscheidend, dass sich die Stimme in positiven Sätzen äußert.

Statt „Du bist so blöd“, sollte es besser heißen „Du bist schlau genug, um diese Herausforderung zu meistern“.

4. Training:

Wiederhole die positiven Formulierungen immer wieder und lasse sie widerhallen, bis sie sich natürlich anfühlen.

Es braucht Zeit, aber je öfter man das macht, desto stärker wird die neue Botschaft verankert.

5. Freundlichkeit:

Zudem sollten wir dem inneren Kritiker regelmäßig etwas Positives mitteilen.

Wenn er uns sagt, dass wir etwas falsch machen, können wir ihm entgegnen: „Danke für die Warnung. Ich weiß, du willst mich vor Schaden bewahren. Aber ich bin mir sicher, dass ich weiß, was ich tue.“

So zeigst du dem inneren Kritiker, dass du seine Stimme respektierst, aber auch nicht überbewertest.

Mit der Zeit wird der nagende Selbstzweifel immer leiser und verwandelt sich in einen treuen Ratgeber.

Ist dieser Meilenstein einmal erreicht, kann man sogar noch einen Schritt weiter gehen und aus dem inneren Kritiker einen effektiven Selbstmanager machen.

Vom inneren Kritiker zum Selbstmanager

Den inneren Kritiker in einen Selbstmanager zu transformieren ist wahre Alchemie!

Zugegeben, ganz einfach ist das nicht.

Aber wenn du deinen inneren Kritiker mit den Methoden des Selbstmanagements bekannt machst, kann das auf diesem Weg durchaus helfen.

Kennst du die ALPEN-Methode?

Nein, das hat nichts mit Bergsteigen oder unseren Alpen zu tun – auch wenn frische Höhenluft und Skifahren durchaus eine schöne Abwechslung zum Berufsalltag sind.

Die Rede ist von einer Zeitmanagementpraktik, mit der du effektiv den Tag planen und deinen inneren Kritiker in einen effizienten Selbstmanager verwandeln kannst.

ALPEN ist eine Abkürzung und steht für:

A = Aufgaben aufschreiben.

Zunächst kommen alle Tasks für den Tag auf eine Liste. Allein das Aufschreiben wird deinen inneren Kritiker zufrieden stimmen und die Stimme leiser werden lassen.

L = Länge einschätzen.

Hier ist es wichtig, dass du die benötigte Zeit pro Aufgabe möglichst realistisch einschätzt. Sei lieber etwas großzügiger und plane da, wo es im Prinzip schon absehbar ist, dass es etwas länger dauern wird, ein paar Extra-Minuten ein. Und setze dir dort, wo es Sinn ergibt Deadlines. Unter Druck sind wir nachweislich leistungsfähiger, daher steigern Fristen die Produktivität enorm.

P = Pufferzeit einplanen.

Wenn du schon absehen kannst, dass sich eine Aufgabe hinzieht, gehört das nicht in die Pufferzeit. Die ist ausschließlich für wirklich Unvorhergesehenes da – und das nimmt in der Regel bis zu 40 Prozent der Arbeitszeit ein.

E = Entscheidungen treffen.

Jetzt geht es ans Eingemachte: Du musst nun deine Aufgaben priorisieren. Das fällt vielen besonders schwer, aber das Streichkonzert soll entlasten. Sei auch hier wieder möglichst ehrlich, denn Unerledigtes am Ende des Tages frustriert nur unnötig und gibt dem inneren Kritiker Futter, laut und nervig zu werden.

N = Nachkontrollieren.

Ist alles erledigt bzw. der Tag mit seinen Arbeitsstunden am Ende angekommen, ziehst du Bilanz.

Das ist ein wunderbares Mittel, um Zeitfresser zu identifizieren und die ALPEN-Zeitmanagement-Technik zu optimieren.

Gehst du nach der ALPEN-Methode vor, lässt du deinem inneren Kritiker im Prinzip wenig Raum zu meckern.

Am Ende des Tages weißt du genau, wo deine Zeit eingesetzt wurde oder wohin sie verschwunden ist.

Das kann wahre AHA-Momente hervorrufen und gibt dir den Fahrplan, dich besser selbst zu managen.

Wie SMART ist dein innerer Kritiker?

Kluges Selbstmanagement funktioniert auch ganz wunderbar mit der SMART-Methode.

Damit kannst du deine Ziele und den Weg dorthin regelmäßig überprüfen und deinen inneren Kritiker zufrieden stimmen:

S = spezifisch.

Formuliere dein Vorhaben so genau wie möglich und visualisiere das Ziel. Vergiss aber nicht, auch Raum für Flexibilität und Kreativität zu lassen.

M = messbar.

Überlege dir, wie du deine Schritte zum Ziel quantifizieren kannst – so wird auch der kleinste Erfolg spürbar, was enorm zum allgemeinen Wohlbefinden beiträgt.

A = attraktiv.

Was uns wichtig ist und Freude bereitet, geht uns leichter von der Hand. Versuche, deine Aufgaben danach auszurichten.

R = realistisch.

Um Ziele zu erreichen, müssen sie auch erreichbar sein. Ein stetiger Realitätscheck ist daher unerlässlich, sonst machen sich Frust und Selbstzweifel breit.

T = termingerecht.

Nicht nur große Ziele fordern ein Enddatum. Mit einem täglichen Zeitplan bekommst du ein realistisches Gefühl dafür, wie lange eine Aufgabe tatsächlich dauert – das unterschätzen wir nämlich gerne.


Mit der ABC-Methode den inneren Kritiker zufriedenstellen

Diese Zeitmanagement-Methode ist eine perfekte Ergänzung zu den anderen beiden Techniken.

Denn: Die ABC-Methode hilft dir, die Aufgaben der berühmten To-do-Liste nach Wichtigkeit und Priorität zu optimieren:

A = diese Aufgabe ist nicht delegierbar.

Heißt: Nur du kannst sie erledigen. Plane den Großteil deiner Zeit genau für diese Tasks ein, denn sie haben ganz klar den höchsten Stellenwert und werden dich mit einem Gefühl der Zufriedenheit in den Feierabend entlassen.

B = diese Aufgaben sind nur von mittelmäßiger Wichtigkeit.

Das bedeutet, dass du sie teilweise outsourcen kannst, trotzdem solltest du aber ein Viertel deiner Arbeitszeit dafür aufwenden und den Fortgang dieser Aufgaben immer im Blick behalten.

C = das sind die Aufgaben, die deine Zeit fressen und zu viele Minuten oder gar Stunden für zu wenig Output verschlingen.

Meistens handelt es sich dabei um Routineaufgaben.

Die Tücke: Gerade in diesem Fall merkt man kaum, wie viel Zeit sie über den Tag verteilt beanspruchen.

Am besten bündelst du diese Aufgaben. Widme ihnen höchstens 15 Prozent deiner Arbeitszeit.

Zum Abschluss kann gesagt werden …

Es ist ganz normal, dass die Stimme des inneren Kritikers mal lauter wird, wenn wir uns verletzlich machen und etwas Neues ausprobieren.

Aber wie du gesehen hast, gibt es Möglichkeiten, wie man damit umgehen kann.

Wenn wir unseren inneren Kritiker als Sicherheitsmechanismus ansehen, können wir lernen, damit umzugehen.

Statt uns von der strengen Stimme runterziehen zu lassen, können wir sie nutzen, um uns selbst zu motivieren.

So bekommen wir nicht nur unsere Selbstzweifel in den Griff, sondern es besteht sogar die echte Möglichkeit, den inneren Kritiker in einen klugen Ratgeber und effektiven Selbstmanager zu verwandeln.

Nimm dir unbedingt die Zeit, um über dieses Thema nachzudenken.

Und: Nutze die vorgestellten Techniken und Tipps.

So kannst du deine Ziele erreichen und dein volles Potenzial ausschöpfen – egal ob beruflich oder privat.

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