
Bettina Gawron
ATW-Engpass-Consulting, Volljuristin, Wertpapieranalystin
Gabriel-Max-Str. 70, 81545 München
T. +49172 – 661 67 31 • info@bettinagawron.com
Ihre Geschäftsprozesse sind definiert. Zuständigkeiten sind geklärt. Abläufe wurden optimiert. Und trotzdem funktioniert es nicht so, wie es sollte.
Aufträge bleiben liegen. Entscheidungen dauern zu lange. Mitarbeiter improvisieren. Schnittstellen verursachen Reibungsverluste. Fehler tauchen immer wieder auf. Die besten Leute arbeiten am Limit.
Die naheliegende Reaktion lautet häufig:
„Wir müssen unsere Geschäftsprozesse weiter optimieren.”
Doch genau das kann der falsche Ansatz sein.
Denn wenn ein Prozess auf dem Papier funktioniert, in der Realität aber regelmäßig scheitert, liegt die Ursache möglicherweise gar nicht im Prozess selbst.
Geschäftsprozesse optimieren heißt, Abläufe so zu verändern, dass ein Unternehmen mit gleichem oder geringerem Aufwand mehr Wert für seine Kunden schafft.
Ein Geschäftsprozess ist eine Folge von Aktivitäten, die aus einem Auslöser ein Ergebnis für einen Kunden macht. Aus einer Anfrage wird ein Angebot, aus einer Bestellung eine Lieferung, aus einer Bewerbung eine Einstellung.
Geschäftsprozesse im Unternehmen lassen sich grob in drei Gruppen teilen:
-Kernprozesse, die direkt Wert für den Kunden erzeugen, etwa Vertrieb, Auftragsabwicklung oder Leistungserbringung.
-Führungsprozesse, die das Unternehmen steuern, etwa Strategie, Planung und Entscheidungsfindung.
-Unterstützungsprozesse, die den Betrieb am Laufen halten etwa Buchhaltung, IT oder Personal.
Geschäftsprozessoptimierung ist eine Form der Prozessoptimierung. Beide Begriffe werden im Unternehmensalltag häufig synonym verwendet.
Ziel ist es, Abläufe effizienter, zuverlässiger und wirtschaftlicher zu gestalten.
Dazu gehören beispielsweise:
-unnötige Arbeitsschritte beseitigen.
-Durchlaufzeiten verkürzen.
-Verantwortlichkeiten klären.
-Schnittstellen verbessern.
-geeignete Prozesse automatisieren.
Doch selbst ein optimal gestalteter Geschäftsprozess garantiert noch nicht, dass das gewünschte Ergebnis erreicht wird.
Die entscheidende Frage bei der Geschäftsprozessoptimierung ist dabei nicht „Was können wir verbessern?“.
Sie lautet: „Welche Verbesserung verändert das Ergebnis des ganzen Unternehmens?“
Oder auch: „Was verhindert, dass unsere Geschäftsprozesse die gewünschten Ergebnisse liefern?“
Denn Geschäftsprozesse funktionieren nicht isoliert. Sie sind Teil eines Unternehmens, in dem Menschen, Entscheidungen, Informationen, Verantwortlichkeiten und Ressourcen ineinandergreifen.
Deshalb kann ein sichtbares Prozessproblem lediglich das Symptom eines Engpasses sein, dessen Ursache ganz woanders liegt.
Ein Beispiel:
Ein Unternehmen stellt fest, dass Angebote regelmäßig zu spät beim Kunden ankommen.
Also wird der Angebotsprozess untersucht und optimiert.
Doch was, wenn der eigentliche Engpass woanders liegt?
-Vielleicht fehlen Informationen aus dem Vertrieb.
-Vielleicht müssen zu viele Personen Entscheidungen freigeben.
-Vielleicht haben Mitarbeiter widersprüchliche Prioritäten.
-Oder eine Schlüsselperson ist zum Flaschenhals geworden.
Dann kann der Angebotsprozess auf dem Papier hervorragend aussehen.
Aber es löst trotzdem nicht das Problem.
Ein Prozess beschreibt, wie etwas funktionieren soll.
Die Realität zeigt, wie das Unternehmen tatsächlich funktioniert und der Prozess zum Unternehmen passt.
Zwischen diesen beiden Ebenen können blinde Flecken entstehen.
Besonders interessant wird es, wenn Probleme trotz mehrerer Verbesserungsmaßnahmen immer wieder auftauchen. Dann lohnt es sich, nicht sofort die nächste Lösung einzuführen, sondern eine andere Frage zu stellen:
Warum existiert das Problem trotz der bisherigen Maßnahmen immer noch?
Dieser Perspektivwechsel ist wichtig.
Denn solange nur sichtbare Symptome bearbeitet werden, kann ein Unternehmen sehr viel Zeit, Geld und Energie in Verbesserungsmaßnahmen investieren, aber beseitigt nicht den entscheidenden Engpass.
Unternehmen investieren Zeit und Geld in die Optimierung ihrer Prozesse. Doch nicht immer verbessert sich dadurch das Gesamtergebnis. Dafür kann es unterschiedliche Gründe geben. Drei Denkfehler verdienen besondere Aufmerksamkeit.
-Denkfehler 1: Das sichtbare Problem ist das eigentliche Problem
Lange Durchlaufzeiten, Nacharbeit oder überlastete Teams sind Symptome. Sie zeigen, dass etwas nicht stimmt, aber nicht, warum. Wer das Symptom direkt behandelt, bekommt oft an anderer Stelle ein neues.
-Denkfehler 2: Jede Verbesserung zählt
Ein Unternehmen ist eine Kette von Prozessen. Die Kette ist nur so schnell wie ihr langsamstes Glied. Wird ein Prozess vor dem Engpass beschleunigt, staut sich die Arbeit nur früher. Wird ein Prozess danach beschleunigt, wartet er länger auf Nachschub.
-Denkfehler 3: Die Lösung ist ein Werkzeug
Neue Software, ein Dashboard oder ein KI-Tool wirken wie eine schnelle Antwort. Doch ein Werkzeug digitalisiert einen Prozess so, wie er ist. Ist der Prozess falsch geschnitten, wird er durch Technik nur schneller falsch.
Allen drei Denkfehlern liegt ein ähnliches Risiko zugrunde:
Die Aufmerksamkeit richtet sich auf das, was sichtbar und messbar ist. Dabei kann der entscheidende Engpass an einer ganz anderen Stelle liegen.
Ein einzelner Fehler bedeutet noch nicht, dass ein Unternehmen ein strukturelles Problem hat.
Hellhörig würde ich dagegen bei bestimmten Mustern werden:
-dasselbe Problem taucht trotz verschiedener Maßnahmen immer wieder auf,
-Prozesse funktionieren nur, solange bestimmte Mitarbeiter persönlich eingreifen,
-Abteilungen optimieren ihre eigenen Abläufe, während das Gesamtergebnis nicht besser wird,
-Entscheidungen bleiben regelmäßig an denselben Stellen hängen,
-Mitarbeiter umgehen offiziell definierte Prozesse,
zusätzliche Tools oder Automatisierungen bringen weniger Verbesserung als erwartet,
-niemand kann eindeutig erklären, warum ein Problem immer wieder entsteht.
Dann lautet die entscheidende Frage nicht mehr:
„Wie können wir diesen Prozess verbessern?“
Stattdessen:
„Was verhindert eigentlich, dass dieser Prozess funktioniert?“
Das klingt ähnlich. Es führt aber zu einer völlig anderen Analyse.
Nehmen wir einen Produktionsengpass.
Natürlich kann die Ursache in einer Maschine, einer schlechten Produktionsplanung oder einem ungünstigen Materialfluss liegen.
Sie kann aber ebenso in Einkauf, Vertrieb, Personalplanung, Entscheidungsstrukturen oder Informationsflüssen liegen.
Dasselbe gilt für andere Unternehmensprobleme.
-Sinkende Produktivität muss kein Produktivitätsproblem sein.
-Hohe Mitarbeiterfluktuation muss kein Personalproblem sein.
-Schwaches Wachstum muss kein Vertriebsproblem sein.
-Liquiditätsprobleme müssen nicht allein Finanzierungsprobleme sein.
Das sichtbare Problem ist nur ein Symptom, aber verrät nicht automatisch seine Ursache.
Genau deshalb ist es riskant, von einem Symptom unmittelbar auf die passende Maßnahme zu schließen.
Klassische Methoden der Ursachenanalyse wie 5-Why, Ishikawa-Diagramme, Process Mining oder Kennzahlenanalysen können sehr hilfreich sein. Sie untersuchen Prozesse aus unterschiedlichen Blickwinkeln und können konkrete Schwachstellen sichtbar machen.
Schwieriger wird es, wenn die Ursache außerhalb des betrachteten Bereichs liegt oder mehrere Unternehmensbereiche miteinander verbunden sind.
Dann braucht es zunächst eine übergeordnete Betrachtung des Unternehmens.
D.h. nicht:
Wo können wir etwas optimieren?
Aber:
Wo entsteht der Engpass, der das gewünschte Ergebnis verhindert?
Erst danach lässt sich entscheiden, welche Maßnahme tatsächlich sinnvoll ist.
Je länger ein Unternehmen an einem Problem arbeitet, desto schwieriger kann es werden, die eigenen Annahmen infrage zu stellen.
Das ist kein Mangel an Kompetenz.
Es ist eine Folge davon, dass die Beteiligten Teil des Systems sind, das sie untersuchen.
Eine externe Engpassanalyse kann deshalb besonders sinnvoll sein, wenn
-Probleme wiederkehren.
-bereits mehrere Lösungsversuche erfolglos waren.
-verschiedene Unternehmensbereiche betroffen sind.
Das Ziel besteht dabei nicht darin, möglichst viele Verbesserungspotenziale zu finden.
Im Gegenteil.
Entscheidend ist, den unsichtbaren Engpass zu identifizieren, dessen Beseitigung den größten Unterschied macht.
Warum Engpässe oft unsichtbar sind
In vielen Unternehmen liegt der Engpass nicht dort, wo die Arbeit sichtbar staut. Er liegt oft eine Ebene tiefer:
-in Entscheidungen, die immer über denselben Schreibtisch laufen,
-in unklaren Zuständigkeiten zwischen zwei Bereichen,
-in einem Geschäftsmodell, das intern mehr Komplexität erzeugt, als es bezahlt,
-in Annahmen der Führung, die niemand mehr hinterfragt.
Solche unsichtbaren Strukturschwächen tauchen in keiner Prozesskennzahl direkt auf. Sie zeigen sich nur indirekt, über wiederkehrende Muster.
„It is better to be approximately right than presicely wrong.“
(Warren Buffet, Vorstandschef von Berkshire Hathaway und kannt als das „Orakel von Omaha“)
Wer Geschäftsprozesse optimieren will, sollte zunächst verstehen, warum das gewünschte Ergebnis ausbleibt. Die folgenden sechs Schritte bieten dafür eine Orientierung. Sie helfen, Maßnahmen gezielter auszuwählen und unnötige Investitionen zu vermeiden.
-Ziel und Ergebnis klären. Legen Sie fest, welches Unternehmensergebnis sich verändern soll: Durchsatz, Marge, Lieferfähigkeit oder Wachstum. Ohne dieses Ziel wird jede Verbesserung zur Geschmackssache.
-Symptome sammeln, ohne sie zu bewerten. Notieren Sie, wo es hakt, aus Sicht von Führung, Mitarbeitenden und Kunden.
-Achten Sie auf Wiederholungen: Was taucht in verschiedenen Bereichen in anderer Form wieder auf?
-Ursachen untersuchen und Engpässe identifizieren. Hinterfragen Sie, warum die Probleme auftreten und welche Zusammenhänge zwischen ihnen bestehen. Prüfen Sie insbesondere, ob mehrere Symptome auf denselben strukturellen Engpass zurückzuführen sind. Nicht immer lässt sich die Ursache sofort eindeutig bestimmen.
-Geschäftsprozesse darstellen und optimieren. Erst jetzt lohnt es sich, den betroffenen Prozess detailliert abzubilden, etwa als Swimlane-Diagramm oder in BPMN. Bilden Sie den Ist-Zustand ehrlich ab, nicht den Soll-Zustand aus dem Handbuch.
-Den Engpass entlasten, nicht alles gleichzeitig. Richten Sie Maßnahmen auf den Engpass aus. Oft reichen kleine Eingriffe: eine Entscheidungsbefugnis neu verteilen, eine Schnittstelle klären, eine Aufgabe vom Engpass wegnehmen.
Wirkung messen und den nächsten Engpass suchen.
-Kontrollieren Sie nach der Umsetzung, ob sich das gewünschte Unternehmensergebnis tatsächlich verbessert hat. Bleibt die Wirkung aus, sollten Sie Ihre ursprünglichen Annahmen überprüfen. Ist der Engpass beseitigt, kann eine andere Begrenzung relevant werden.
Diese Reihenfolge gilt unabhängig von der Branche. Sie gilt für den Vertrieb eines Dienstleisters genauso wie für die Fertigung eines Industrieunternehmens.
Hinweis: Das folgende Beispiel ist ein typisches Muster zur Veranschaulichung, kein realer Kundenfall.
Ein Ingenieurdienstleister mit rund 60 Mitarbeitenden hat ein klares Symptom:
Angebote brauchen zu lange. Interessenten springen ab, der Umsatz stagniert.
Die naheliegende Lösung lautet, den Angebotsprozess zu beschleunigen. Also wird ein CRM eingeführt und es werden Angebotsvorlagen gebaut.
Das Ergebnis: Die Angebote sehen besser aus, kommen aber kaum schneller.
Die Ursachenanalyse zeigt ein anderes Bild.
-Warum dauern Angebote so lange? Weil jede Kalkulation vom technischen Leiter freigegeben werden muss.
-Warum muss er alles freigeben? Weil Projekte in der Vergangenheit falsch kalkuliert wurden.
-Warum wurden sie falsch kalkuliert? Weil es keine verbindlichen Kalkulationsregeln gibt und das Wissen beim technischen Leiter liegt.
-Warum liegt es nur bei ihm? Weil nie entschieden wurde, welche Projekttypen das Unternehmen standardisiert anbietet.
Der Engpass ist also nicht der Angebotsprozess, sondern eine Person, bei der sich Wissen und Freigaben bündeln, und dahinter eine nie getroffene Entscheidung über das Leistungsangebot.
Die wirksame Maßnahme ist kein weiteres Tool. Sie besteht aus drei Schritten:
-Projekttypen definieren,
-Kalkulationsregeln festhalten,
-Freigabegrenzen festlegen.
Erst danach lohnt sich die Automatisierung der Angebotserstellung.
Das Beispiel zeigt das Grundprinzip:
Wer Geschäftsprozesse analysieren und optimieren will, muss bereit sein, beim Prozess anzufangen und bei der Struktur anzukommen.
Geschäftsprozesse zu optimieren bedeutet nicht automatisch, dass sich das Unternehmensergebnis verbessert. Entscheidend ist, ob die Maßnahmen an der tatsächlichen Ursache des Problems ansetzen.
Fünf Erkenntnisse sind dabei besonders wichtig:
-Erst die Ursache, dann die Maßnahme. Wer nur Symptome behandelt, riskiert, dass Probleme bestehen bleiben oder an anderer Stelle erneut auftreten.
-Nicht jede Verbesserung verbessert das Gesamtergebnis. Wird ein Prozess optimiert, der den Unternehmenserfolg gar nicht begrenzt, kann der Nutzen gering bleiben.
-Engpässe sind oft unsichtbar. Sie können in Entscheidungswegen, Zuständigkeiten, Informationsflüssen oder Annahmen der Führung liegen.
-Software, KI und Automatisierung sind keine Universallösung. Sie können Abläufe beschleunigen, beseitigen aber nicht automatisch deren strukturelle Schwächen.
-Externe Unterstützung kann neue Zusammenhänge sichtbar machen. Besonders dann, wenn bereits mehrere Verbesserungsversuche erfolglos geblieben sind.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur: „Wie können wir unsere Geschäftsprozesse optimieren?“
Sondern: „Was verhindert, dass unsere Geschäftsprozesse die gewünschten Ergebnisse liefern?“
Oder: „Welche Verbesserung verändert das Ergebnis des ganzen Unternehmens?“
Unternehmen können sehr viel Geld verlieren, indem sie die richtigen Maßnahmen an der falschen Stelle einsetzen.
Neuer Prozess, neue Software, Reorganisation, zusätzliches Reporting oder Beratung oder weitere Automatisierung – jede einzelne Maßnahme kann fachlich sinnvoll sein.
Und trotzdem wirkungslos bleiben, wenn sie nicht an der wahren Ursache ansetzt.
Deshalb gilt für mich bei der Optimierung von Geschäftsprozessen ein einfaches Prinzip:
Diagnose vor Therapie.
Bevor Sie einen Prozess erneut verändern, lohnt sich die Frage:
Ist dieser Prozess tatsächlich das Problem – oder zeigt sich hier nur ein Symptom, dessen Ursache ganz woanders liegt?
Genau an dieser Stelle setzt die ATW-Engpassanalyse an.
Welche Dienstleister bieten Beratung zur Geschäftsprozessoptimierung an?
Beratung zur Geschäftsprozessoptimierung bieten große Unternehmensberatungen, spezialisierte Prozess- und Digitalisierungsberater sowie Softwareanbieter an. Die richtige Wahl hängt davon ab, ob Sie Umsetzung, Prozessgestaltung oder zuerst eine Ursachen- und Engpassanalyse brauchen.
Wo finde ich Anbieter für digitale Prozessoptimierung in Deutschland?
Anbieter finden Sie über Branchenverbände, die IHK, Partnerverzeichnisse der Softwarehersteller und Empfehlungen aus Ihrem Netzwerk. Klären Sie vorher, welcher Prozess digitalisiert werden soll. Sonst bestimmt der Anbieter die Richtung.
Wann lohnt sich externe Unterstützung bei der Geschäftsprozessanalyse?
Externe Unterstützung lohnt sich, wenn mehrere Lösungsversuche keine spürbare Wirkung hatten oder wenn die Ursache im Zusammenspiel von Bereichen oder in Führungsentscheidungen vermutet wird. Ein unabhängiger Blick erkennt Muster, die intern zur Gewohnheit geworden sind.
Welche Software eignet sich am besten zur Automatisierung von Geschäftsprozessen?
Es gibt keine Software, die für jedes Unternehmen am besten ist. Für Abläufe zwischen Programmen eignen sich Workflow-Plattformen wie Power Automate, Make oder n8n, für wiederkehrende Bildschirmarbeit RPA-Werkzeuge wie UiPath. Entscheidend ist, dass der Prozess vor der Automatisierung richtig geschnitten ist.
Welche Tools unterstützen die Analyse und Verbesserung von Geschäftsprozessen?
Zur Darstellung eignen sich BPMN-Werkzeuge wie Signavio, ARIS oder Bizagi. Zur datenbasierten Analyse dient Process Mining, etwa mit Celonis. Für die Ursachenanalyse reichen oft einfache Methoden wie die 5-Why-Methode oder ein Ishikawa-Diagramm.
Welche Vorteile hat Prozessautomatisierung im Mittelstand?
Prozessautomatisierung reduziert Fehler, verkürzt Durchlaufzeiten und entlastet knappe Fachkräfte. Sie ermöglicht Wachstum, ohne dass die Verwaltung im gleichen Maß mitwächst. Voraussetzung ist ein sauber gestalteter Prozess.
